BD Barcelona

BD Barcelona

Kunst trifft Design.

Seit den Anfängen im Jahr 1972 ist BD ein klein wenig – oder manchmal auch sehr deutlich – anders als viele andere Möbelhersteller. Oft sind die Objekte mehr Kunst und eher der Schönheit verpflichtet, als auf reine Funktionalität gearbeitet. Und immer hat BD den Anspruch, Kunst und Design in eine sehr enge Verbindung zu bringen. Dem sind die Gründer, die auch heute noch die Firma leiten, über die Jahrzehnte treu geblieben – so wie ihrem Vorsatz, immer mal wieder zu überraschen.

 

In den 80er-Jahren gelang ihnen das mit dem Auftrag, die Möbelentwürfe von Antonio Gaudì für seine berühmten Bauwerke neu aufzulegen. Und seit BD in den 90ern eine erste exklusive Kollektion von Möbeln und Lampen aus der Feder von Salvador Dalí präsentierten, machte sich das Unternehmen endgültig einen Namen am internationalen Parkett. Die Idee, mit besonderen Designern außergewöhnliche Möbel und Accessoires zu erschaffen, setzt sich bis heute fort. So wurden etwa jüngst mit Jaime Hayon nicht nur die bemerkenswerte Stuhlserie Showtime Chair oder der Lounger Dino umgesetzt. Auch Vasen wie der Happy Yeti , die Spiegel King und Kong oder der Monkey Table sind inzwischen Bestseller im Programm von BD.

 

Der Showroom im boomenden Stadtviertel Poblenou gibt einen perfekten Überblick über die große Bandbreite von BD – von den Klassikern bis zu den neuesten Designs und von Indoor bis Outdoor. So wird man im kleinen Vorhof etwa von der Sitzbank El Poeta aus der Designfeder von Alfredo Häberli empfangen, die als Zweierkombi auch für Besprechungen taugt. Oder vom beliebten Banksofa Love Bench von Ross Lovegrove. In den Räumen einer ehemaligen Diskothek wird dann auch auf den ersten Blick die unglaubliche Vielfalt an Stilen sichtbar, die BD auszeichnet und die dieses „anders sein“ ausmachen. Von den Multileg Sideboards über die Jamaica Stool Hocker bis zu den Leuchten. À propos: Auch hier gibt es eine typische BD-Geschichte zu erzählen. Der spanische Designer Pepe Cortés entwarf 1976 eine sehr puristische Leuchte aus drei gekreuzten Leuchtstoffröhren. Die Zeichnung verschwand in irgendeiner Schublade und wurde erst 1984 wiederentdeckt und von BD ins Programm aufgenommen – der Name Oblivada (auf Deutsch „vergessen“) ist also mehr als bezeichnend für dieses Objekt.

 

Genauso einzigartig ist vermutlich auch der Armstuhl Little Couture von Färg & Blanche. Das Besondere an ihm ist, dass die Rückenschale aus mehreren dünnen Pressspanplatten gefertigt ist, die miteinander vernäht sind. Wir haben uns beim Produzenten dieses besonderen Möbels selbst ein Bild von dieser speziellen Technik gemacht. An einer der zahlreichen Nähmaschinen wird mit einer Spezialnadel ein ebenso besonders robuster Faden für die Vernähung der Holzschichten verwendet. Dieses Wood-Tayloring gibt der Rückansicht des Couture Armchairs eine ganz besondere Optik.

 

Neri & Hu, Sottsass, Grcic, Canalda, die Campana Brothers oder Tusquets sind nur ein paar der weiteren Designer, mit den BD in den letzten Jahren gearbeitet hat. Und ein ganz großer hat BD ein besonderes Vermächtnis hinterlassen: Alessandro Mendini. Sein allerletzter Entwurf, den er vor seinem Tod noch fertigstellte, war der Barschrank Cristallo, den BD in einer limitierten Auflage produzieren durfte. Ein schöner weiterer Beweis dafür, das BD tatsächlich besonders und anders ist, als viele seiner Mitstreiter.

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