Das Haus der Höfe

Das Haus

der Höfe

Das „Haus der Höfe“ ist ein Betonmonolith, der sich in den sanften Hang duckt und seine imposanten 38 mal 15 Meter von der Straße aus kaum erahnen lässt. Zwei Fenster und zwei Durchbrüche unterbrechen den grauen Stein talseitig, sonst gibt es keine Öffnungen. Ausblicke werden in diesem Haus nach allen Regeln der Kunst zelebriert, Einblicke kaum zugelassen. Betreten wird der Quader bergseitig über einen kleinen, eng umgrenzten Eingangshof.

 

Vier solcher Höfe inklusive des zentralen Sonnendecks mit Pool holen das Licht tief in den Betonkörper. Die hermetische Geschlossenheit öffnet sich, wenn man das Haus von innen erlebt. Ein großes, rahmenloses Fenster ermöglicht einen atemberaubenden Blick aus der Küche übers Rheintal bis hinüber zu den Schweizer Bergen. Sämtliche Details verbergen sich in deckenhohen Einbauten aus massiver Eiche, welche auch die Böden und Innenwände überzieht. Über den Innenhof mit Pool geht der Blick aus dem Wohnzimmer durch einen „Vorhang“ aus Bäumen hinaus ins Tal.

 

Kennzeichnend ist der offene Grundriss, die großzügigen Räume fließen ineinander. Wohnen spielt sich primär auf einer Ebene ab – auch das macht die besondere Qualität dieses Hauses aus. Im Untergeschoss liegen – zurückgesetzt hinter einem Durchbruch – Gästezimmer für die beiden erwachsenen Kinder, eine Waschküche und ein Weinkeller.

Architektur:
marte.marte architekten

 

Interieur, Möbel:
Sofa: Miloe – Cassina, Beistelltisch: Tray Table – HAY,
Sessel: Turtle – Walter Knoll, Hängelampen: Aplomb – Foscarini, Gartenmöbel: Dedon SeaX

 

Fotos: Marc Lins

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